Science Fiction ist das Genre, mit dem ich aufgewachsen bin. Alles begann mit den Serien, die in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Fernsehen gezeigt wurden, "Raumpatrouille", "UFO", "Invasion von der Wega" und natürlich "Star Trek" oder "Raumschiff Enterprise", wie es seinerzeit noch hieß. Als einziger in meiner Familie - was mich auch heute noch sehr nachdenklich macht ... - habe ich eine unstillbare Faszination empfunden für die fantastischen Welten, die sich dort aufgetan haben. Die interessanten Figuren, die Aliens, die teilweise faszinierenden Raumschiffe und technischen Spielereien, das ließ mich mit glänzenden Augen vorm Fernseher sitzen und weckte den Wunsch in mir, ich könnte teilhaben an den spannenden Abenteuern im Weltraum oder auf fernen Planeten.

Zu dieser Zeit habe ich auch angefangen, mich in die Science Fiction - Literarur einzulesen, ich habe Berge von Klassikern geschmökert, Werke von Isaac Asimov, Ray Bradbury, Arthur C. Clarke, aber auch neuere Autoren wie Alan Dean Foster, Joe Haldeman oder Harlan Ellison bildeten einen großen Anteil dessen, was ich konsumiert habe - und irgenwann habe ich natürlich auch damit begonnen, SF - Geschichten zu erfinden. Diese ersten Versuche in dem Genre waren kläglich, sie waren nicht mehr als tumbe Plagiate großer Abenteuer aus Buch und TV. Eigenartigerweise fiel es mir zunächst schwer, mich literarisch mit meinem Lieblingsgenre zu befassen. Vielleicht liegt das daran, dass praktisch mein gesamtes soziales Umfeld, angefangen von meiner Familie über meine Lehrer bis hin zu meinem Freundeskreis, mit SF nichts anzufangen wusste und mich entsprechend zu beeinflussen suchte. Als ich dann auch noch eine Vorliebe für die "billigen Schundromane" wie Perry Rhodan entwickelte, war alles vorbei. Ich erinnere mich noch gut daran, dass mein damaliger Deutsch- und Klassenlehrer auf dem Gymnasium mir riet, ich sollte "nicht zuviel davon lesen" - gemeint war die ganze Science Fiction und Perry Rhodan im Besonderen. Nun, über die literarische Qualität des "Erben des Universums" kann man streiten, aber PR ist sicherlich nicht schlechter als die vielen anderen Heftromane - das Genre ist immer schon verteufelt worden, weil "Heftchenromane" und "Bilderhefte" (Comics) ja nichts taugen können. Natürlich stießen alle Personen in meinem Umfeld in das selbe Horn - genützt hat es nichts. Denn selbstverständlich bin ich bis heute eifriger SF - und auch PR - Fan geblieben!

Die ersten ernsthafteren Schreibversuche innerhalb der SF kamen dann in den späten neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zustande. Ich hatte mittlerweile ein wenig Routine beim Formulieren meiner Geschichten, und ich war zum Trekkie geworden, zum eingefleischten Star Trek - Fan. Als solcher habe ich auch an diversen Conventions teilgenommen. Die besten davon fanden in Hamburg statt: die Con Course bzw. Meridian Cons waren kleine, fast familiäre Veranstaltungen mit ca. fünf- sechshundert Teilnehmern, einem Gaststar aus den Serien und weiteren Gästen aus dem Umfeld. So habe ich René Auberjonois (Odo aus Deep Space Nine), Marc Alaimo (Gul Dukat, DS9) und Andrew Robinson (Garak, auch DS9) erleben dürfen - und jede Con war superklasse! Verglichen mit den Monstercons in Bonn - ich war zweimal auf der Federation Con - war die Atmosphäre in Hamburg geradezu gemütlich, die Stars waren zum Anfassen nahe - wirklich! Die Bühne befand sich unmittelbar an den Sitzreihen, und es hat niemals Probleme mit den Fans gegeben! Den Security - Zirkus in Bonn habe ich nie wirklich verstanden - aber das ist ein anderes Thema!

Hamburg war auch deshalb einzigartig, weil es nur dort einen Schreibwettbewerb gab, an dem ich jedes mal teilgenommen habe. Ich habe auch jedes mal mindestens einen Preis, meistens mehr, gewonnen und mir sozusagen dort meine ersten schriftstellerischen Meriten erworben.

Mit diesen Star - Trek - Stories (die hier nicht veröffentlicht werden, Paramount ist in Bezug auf solche Fanaktivitäten leider immer noch recht paranoid) ist dann aber auch der Knoten geplatzt, was das Schreiben von SF angeht.

Die Idee zu "Ein Traum aus Licht, ein Traum aus Feuer" habe ich eine ganze Zeit lang bei mir getragen. Essentiell geht es um Versuche, Macht zu erringen, Eroberungen zu tätigen, sich genau dagegen zu wehren und das grandiose Scheitern aller dieser Ambitionen.

Ich freue mich, Ihnen hier eine Leseprobe des Romans zu präsentieren, der hier als E-Book im Kindle Onlineshop erhältlich ist. Wie immer bin ich gespannt auf Ihre Reaktionen und Kommentare. Bitte nutzen Sie wie immer das Kontaktformular!Und jetzt wünsche ich Ihnen spannende Lektüre und gute Unterhaltung mit dem SF - Roman!


Ein Traum aus Licht, ein Traum aus Feuer

 

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